Medizinische Schwerpunkte

Unser umfangreiches Leistungsspektrum

In der neurologischen Klinik werden Erkrankungen von:

  • Gehirn
  • Rückenmark
  • peripheren Nerven und
  • Muskulatur

diagnostiziert und behandelt.

Fachliche Schwerpunkte

  • Schlaganfall (Behandlung/ Prophylaxe)
  • Epilepsie/ Synkopen
  • Multiple Sklerose (Abklärung/ Therapie)
  • Parkinsonsche Erkrankung und andere Bewegungsstörungen
  • Demenzabklärung
  • Kopfschmerzsyndrome
  • Meningitis/ Encephalitis
  • Polyneuropathie/ Periphere Nervenschädigungen
  • Muskelerkrankungen
  • Hirnleistungsstörungen
  • Schwindel und
  • Bandscheibenerkrankungen

Die Klinik für Neurologie verfügt über 28 Betten. Es werden jährlich ca. 1250 Patienten stationär und ca. 500 Patienten ambulant versorgt.

Die Stroke Unit wird mit 6 Betten auf der Station 1a der Neurologischen Klinik betrieben. Der Schwerpunkt ist die Untersuchung und Behandlung von Schlaganfällen. Dort besteht die Möglichkeit von Lysebehandlungen und der Versorgung besonders schwerer Schlaganfälle im Akutstadium, aber auch anderer intensivpflichtiger neurologischer Krankheitsbilder. Nach der Stabilisierung des Zustandes wird die Therapie auf Station 1 fortgesetzt. Im März 2010 erhielt die Stroke Unit erstmals die Zertifizierung vom TÜV Rheinland LGA. Im April 2019 wurde die Re-Zertifizierung zum dritten Mal erfolgreich bestanden. Mit dem Zertifikat werden Schlaganfall-Stationen ausgezeichnet, die nach definierten Qualitätsrichtlinien arbeiten. Durch eine enge Zusammenarbeit mit Rehabilitationskliniken, die in der Nachsorge von Schlaganfallpatienten erfahren sind, wird für die betroffenen Patienten eine lückenlose Versorgungskette eingerichtet. Im Funktionsbereich für klinische Neurophysiologie erfolgen die etablierten neurophysiologischen Untersuchungen. Die neuroradiologische Diagnostik Kernspintomographie = Magnetresonanztomographie und Computertomographie, einschließlich der MRT- und CT-Angiographie, erfolgt durch die im Krankenhaus ansässige Radiologische Gemeinschaftspraxis Dr.med. Kaulen, Dr.med. Weise und Dr. med. Nöbel (Tel.: 03731-772371).

Neurovaskuläres Netzwerk

Bei einem akuten Schlaganfall zählt jede Minute. Um die zeitkritische Behandlung der Patienten flächendeckend auch mit den modernsten Behandlungsverfahren, wie zum Beispiel der Thrombektomie, sicherzustellen, ist eine enge Zusammenarbeit aller Kliniken eines Versorgungsgebietes notwendig. Aus diesem Grund haben sich die neurologischen Akutkliniken der Region zum „Neurovaskulären Netzwerk Ostsachsen/ Südbrandenburg" (SOS-NET) zusammengeschlossen. Die Zusammenarbeit der Krankenhäuser ist durch Verträge geregelt. Darin sind verbindliche Standards zur fachübergreifenden Versorgung der Patienten vereinbart, die aufgrund von Schlaganfällen, Veränderungen der Hirngefäße sowie Hirnblutungen einer spezialisierten Therapie bedürfen. In das neue Netzwerk eingebunden sind insbesondere Experten der Fachrichtungen Neurologie, Neurochirurgie und Neuroradiologie. Neben dem koordinierenden Zentrum - dem „Dresdner Neurovaskulären Centrum" am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden sind das Kreiskrankenhaus Freiberg und sieben weitere Akutkrankenhäuser am SOS-NET beteiligt. Mit der 2018 erfolgreich abgeschlossenen Zertifizierung durch die Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) wurde die Expertise des SOS-NET als eines der ersten vier in Deutschland zertifizierten Schlaganfall-Versorgungsnetzwerke nun auch von unabhängigen Fachauditoren gewürdigt.

Weitere Informationen unter https://www.sos-net.de

In speziellen therapeutischen Verfahren werden Physiotherapie/ physikalische Therapie, Ergotherapie und Logopädie angeboten.

Studierende können eine Famulatur und medizinisch-technische Assistenten/innen ihr neurophysiologisches Praktikum absolvieren.