Wer schon einmal das Gefühl hatte, dass sich die Umgebung wie in einem Karussell dreht, weiß: Schwindel ist mehr als nur unangenehm. Viele Menschen erleben ihn als plötzlich auftretendes Drehen, Schwanken oder Taumeln.
Schwindel ist in den meisten Fällen gutartig und entsteht häufig durch harmlose Gleichgewichtsstörungen. Dennoch sollten die Symptome nicht unterschätzt werden, denn in etwa 10 bis 15 Prozent der Fälle kann Schwindel ein Warnsignal für ernsthafte Erkrankungen sein. Zu den möglichen Ursachen zählen neben neurologischen Erkrankungen auch Blutdruckprobleme, Migräne, Angstzustände sowie Nebenwirkungen von Medikamenten.
In der kommenden Sonntagsvorlesung informiert Dr. med. Eva Althausen, Oberärztin der Klinik für Neurologie, über die Entstehung, Ursachen und verschiedenen Formen von Schwindel. Sie erläutert, wie gefährliche von harmlosen Ursachen unterschieden werden können, und erklärt die Rolle der individuellen Diagnostik. Im Anschluss an den Vortrag besteht die Möglichkeit, mit der erfahrenen Neurologin ins Gespräch zu kommen.