Kaum ist der letzte Infekt überstanden, läuft die Nase erneut oder der Hals kratzt. Viele Eltern kennen diese Situation nur zu gut – und mit jedem neuen Infekt wächst die Sorge: Ist das noch normal oder steckt vielleicht eine Abwehrschwäche dahinter? Gerade in den ersten Kita-Jahren wird das Immunsystem täglich aufs Neue gefordert. Kinder kommen ständig mit neuen Erregern in Kontakt und müssen ihre Abwehr erst entwickeln. Mit zunehmendem Alter wird das Immunsystem robuster, sodass die Infektanfälligkeit in der Regel wieder abnimmt. Doch wie viel Kranksein gehört tatsächlich zum Großwerden dazu – und wann sollten Eltern genauer hinschauen?
In der aktuellen Sonntagsvorlesung geht Dr. Ulrich Zügge, Chefarzt der Kinder- und Jugendklinik, diesen Fragen nach. Er erklärt, wann häufige Infekte unbedenklich sind, welche Warnsignale auf eine tatsächliche Abwehrschwäche hindeuten können und was Eltern tun können, um das Immunsystem ihres Kindes zu unterstützen und Infektionen vorzubeugen. Mit Blick auf die bevorstehende kalte Jahreszeit sind diese Tipps besonders wertvoll: In geschlossenen Räumen und bei trockener Heizungsluft steigt das Infektionsrisiko.
Im Anschluss besteht die Möglichkeit, Fragen an den Referenten zu stellen.