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Das Kreiskrankenhaus Freiberg lädt am 19. September zum Tag der offenen Tür ein. Es gibt viel zu entdecken: OP-Roboter DEXTER, Rettungsdienst, Ted-dyklinik und zahlreiche Mitmachangebote für Groß und Klein.
Entdecken. Ausprobieren. Informieren. - Tag der offenen Tür im Kreiskrankenhaus
Wie arbeitet eigentlich ein OP-Roboter? Was passiert hinter den Türen eines Herzkatheterlabors? Und wie fühlt sich der Alltag an, wenn man plötzlich deutlich älter ist? Antworten auf diese und viele weitere Fragen gibt es am Samstag, 19. September, von 10 bis 16 Uhr beim Tag der offenen Tür des Kreiskrankenhauses Freiberg. Unter dem Motto „Entdecken. Ausprobieren. Informieren.“ können Besucherinnen und Besucher einen Blick hinter die Kulissen werfen, selbst aktiv werden und mit Mitarbeitenden ins Gespräch kommen.
Türen auf für spannende Einblicke
Auf dem Programm stehen Führungen durch Bereiche, die sonst für Patienten und Besucher nicht frei zugänglich sind. Gezeigt werden unter anderem der Technikbereich, der Kreißsaal, der Zentral-OP und das Herzkatheterlabor.
Ein besonderer Blickfang dürfte dabei DEXTER, der am Kreiskrankenhaus erst seit kurzem eingesetzte OP-Roboter, werden. Bei Vorführungen können Interessierte erleben, wie robotisch unterstützte Chirurgie funktioniert und welche Möglichkeiten moderne Medizintechnik bietet.
Selbst ausprobieren statt nur zuschauen
Doch beim Tag der offenen Tür bleibt es nicht beim Zuschauen. An der Übungskonsole für den OP-Roboter kann jeder einmal selbst ausprobieren, wie sich minimalinvasives, roboterassistieretes Operieren anfühlt. Die Apotheker laden zum Herstellen eigener Teemischungen und Badesalze ein und mit einem Endoskop können Gummibärchen geangelt werden.
Drei Geheimtipps für Besucher
Besonders spannend sind drei Angebote, die leicht zu übersehen sein könnten:
- Ein Blick in die eigene elektronische Patientenakte: Wer schon immer wissen wollte, welche medizinischen Informationen bereits in der eigenen ePA hinterlegt sind, kann sich die bisherigen Eintragungen aus Krankenhausperspektive zeigen lassen. Dafür sollten Besucher ihre Krankenkassenkarte mitbringen.
- Einmal fühlen wie ein älterer Mensch: Mit einem Alterssimulationsanzug können Besucher selbst erleben, wie sich Einschränkungen von Beweglichkeit und Wahrnehmung im höheren Lebensalter anfühlen können. Der Perspektivwechsel soll Verständnis für ältere Menschen schaffen – sei es im eigenen Umfeld oder im täglichen Miteinander in der Öffentlichkeit.
- Reanimationskenntnisse auffrischen: Die letzte Reanimationsübung liegt bei vielen Menschen Jahre oder sogar Jahrzehnte zurück. Das Team der Notaufnahme zeigt deshalb nicht nur, wie es geht, sondern lässt die Besucher selbst an einer Reanimationspuppe üben. Denn eines ist klar: Wer im Notfall weiß, was zu tun ist, kann Leben retten.
Kleine Besucher ganz groß
Für die kleinen Gäste wird es bunt, kreativ und ein bisschen medizinisch: Glitzertattoos, Kinderschminken und tolle Bastelangebote sorgen für jede Menge Abwechslung. Ein besonderes Highlight ist die Teddyklinik: Hier werden die kleinen Besucher selbst zu „Ärzten“ und können ihre Kuscheltiere oder Puppen mitbringen, wenn diese krank geworden sind oder eine Behandlung brauchen. Gemeinsam wird untersucht, getröstet und natürlich auch geholfen. So können Kinder auf spielerische Weise erleben, dass ein Krankenhausbesuch gar nicht so beängstigend sein muss.
Auch Eltern, Großeltern und andere Interessierte können etwas lernen, das im Ernstfall entscheidend sein kann: Unter Anleitung kann die Reanimation von Säuglingen an einer Übungspuppe trainiert werden. Denn bei einem medizinischen Notfall zählt gerade bei Babys und kleinen Kindern jede Sekunde – und Sicherheit entsteht vor allem durch Wissen und praktisches Üben.
Kontakte knüpfen
Darüber hinaus informieren die Mitarbeitenden über Ausbildungsmöglichkeiten und Jobeinstieg am Krankenhaus. Die MVZ-Praxen stellen sich vor, und auch die Grünen Damen und Herren informieren über ihre Arbeit und suchen neue Mitstreiterinnen und Mitstreiter – insbesondere Menschen ab 60 Jahren, die sich ehrenamtlich engagieren möchten. Beim Team der Kurzzeitpflege von der Claußallee in Freiberg erfahren Besucher alles Wissenswerte rund um die Möglichkeiten einer Kurzzeitpflege.
Gemeinsam mit starken Partnern
Ein weiterer Programmpunkt führt in die Rettungswache am Krankenhaus: Die Malteser öffnen zum Tag der offenen Tür ebenfalls ihre Rolltore. Besucher können damit einen Blick auf die Arbeit des Rettungsdienstes und hinter die Kulissen der Rettungswache werfen.
Auch verschiedene Medizinproduktehersteller sind beim Tag der offenen Tür vor Ort. Sie präsentieren ihre Produkte und geben Einblicke in Implantate, moderne Operationstechniken und medizinische Innovationen. Besucher können sich informieren, Fragen stellen und erfahren, welche Materialien und Verfahren bei unterschiedlichen Eingriffen zum Einsatz kommen.
Unterstützt wird der Tag der offenen Tür außerdem von den Partnern Orthopädie- und Rehatechnik Dresden, dem Sanitätshaus Helmut Haas und dem Frisörgeschäft Heikes Haarladen.
Parken
Für Parkvorgänge stehen die kostenpflichtigen Parkplätze an der Unterhofstraße, der Scheunenstraße und am MVZ zur Verfügung.
Patientenversorgung hat oberste Priorität
Auch zum Tag der offenen Tür hat für das Kreiskrankenhaus Freiberg die Patientenversorgung oberste Priorität. Das Krankenhaus bittet daher bereits im Vorfeld um Verständnis: Sollten Notfallpatienten eintreffen, können eventuell nicht alle Angebote und Führungen wie geplant stattfinden. Die Mitarbeitenden müssen dann selbstverständlich ihre Aufmerksamkeit auf die medizinische Versorgung richten.
Der Eintritt ist frei. Das Team des Kreiskrankenhauses Freiberg freut sich auf zahlreiche Besucher und einen Tag voller spannender Einblicke, persönlicher Begegnungen und praktischer Erfahrungen.
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