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28.10.2020, Freiberg

Wie das Freiberger Krankenhaus auf die zweite Corona-Welle reagiert

Corona: Das Kreiskrankenhaus ist weiterhin gut „gewappnet“

In der Corona-Testambulanz lassen sich derzeit wieder vermehrt Reiserückkehrer auf das Corona-Virus testen. Generell können sich asymptomatische Reiserückkehrer aus Risikogebieten, Personen, die einen Negativ-Nachweis benötigen (Achtung: Selbstzahler), Lehrer und Personen, die auf Anordnung des Gesundheitsamtes zum Test gebeten werden, testen lassen. Personen mit akuter respiratorischer Symptomatik, wie Husten, Fieber, etc. wenden sich bitte an Ihre Hausärztin oder Ihren Hausarzt! Die Testung erfolgt nur nach telefonischer Anmeldung unter 03731 77-1923. Am Montag und Dienstag ließen sich 29 respektive 31 Personen testen. Die Corona-Testambulanz wird vom Medizinischen Versorgungszentrum des Kreiskrankenhauses Freiberg in einem vom Krankenhaus zur Verfügung gestellten Raum betrieben. Testwillige folgen der Beschilderung mit dem Roten Koffer zur „Notfallambulanz für Infektionserkrankungen“.


Seit dem 22. Oktober gilt erneut eine eingeschränkte Besuchsregelung im Kreiskrankenhaus Freiberg; somit entfällt leider auch der Mittagstisch für Gäste. Ausnahmen vom Besuchsverbot betreffen die Geburtshilfe (zur Geburt und danach), die Palliativ- und die Kinderstation und besondere Situationen nach ärztlicher Genehmigung. Dennoch gilt für alle genannten Ausnahmen: ein Besucher pro Patient und Tag. Für diese Besucher ist es zwingend erforderlich das Formular zur Besuchererfassung auszufüllen! Es gelten die üblichen Hygienemaßnahmen wie Zugang zum Haus ausschließlich über den Haupteingang und nur mit Mund-Nasen-Schutz, Händedesinfektion vor/bei Betreten des Hauses und des Patientenzimmers und ein Mindestabstand von 1,5 Metern – auch im Patientenzimmer.


Angehörige, die Patienten zwecks stationärer Aufnahme begleiten, dürfen das Krankenhaus ebenfalls nicht betreten. Gepäck oder ähnliches ist an der Information, mit dem Namen des Patienten und der Zielstation gekennzeichnet, abzugeben.


Sämtliche für dieses Jahr noch geplante Sonntagsvorlesungen sowie die Vorträge im Rahmen der Herzwochen am 7. November entfallen.


Derzeit befinden sich Corona-positiv getestete Patienten und Verdachtsfälle sowohl in stationärer Obhut als auch in intensivmedizinischer Betreuung; die Zahl bewegt sich im niedrigen zweistelligen Bereich. Die Krankenhauseinsatzleitung trifft sich wieder mehrmals wöchentlich und reagiert tagesaktuell auf das Corona-Geschehen. Die Bettenkapazität des im Sommer verkleinerten Isolierbereiches wurde bereits um einen weiteren Flügel mit vier Reservezimmern erweitert. Durch Hinzunahme einer weiteren Station wird die Anzahl für Isolierbetten nochmals gesteigert. Auch im intensivmedizinischen Bereich sind weitere Kapazitäten für etwaige Corona-Patienten vorhanden.


Im Personalbereich nimmt auch das Kreiskrankenhaus Freiberg keine Sonderstellung ein; auch unter den Angestellten treten hin und wieder Corona-Erkrankungen oder angeordnete
Quarantänen auf. Dies bewegt sich jedoch im händelbaren Bereich. Um genügend Personal für die Isolierbereiche vorzuhalten, werden die Bettenanzahlen anderer Bereiche nach unten gefahren, dennoch bestehen derzeit noch ausreichende Kapazitäten für elektive Eingriffe.

Kontakt

Dr. Ulrike Träger • Marketing/ Öffentlichkeitsarbeit
Donatsring 20 • 09599 Freiberg
Telefon 03731 77-2845 • E-Mail ulrike.traeger@vge-mittelsachsen.de