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Magen

Magenkarzinom

 

Die Symptome sind zunächst gering und unspezifisch – Unwohlsein, Druckgefühl im Oberbauch, später kommt es zu Schluckstörungen und Erbrechen.

 

Die Diagnose erfolgt durch eine Magenspiegelung (Gastroskopie), röntgenologische Brustkorbaufnahmen und eine Computertomografie ergänzen die Befundung.

 

Therapeutisch muß der Tumor im Gesunden entfernt werden, das bedeutet eine subtotale oder gar die totale Entfernung des Magens (Gastrektomie) gemeinsam mit den dazugehörigen Lymphknoten sind notwendig.

 

Die Passage wird mit dem Dünndarm z.T. als Ersatzmagen wiederhergestellt. Nach der Operation ist ein kurzzeitiger Aufenthalt auf der Intensivstation notwendig.

 

Bei einem fortgeschrittenem Magenkarzinom kann durch Vorbehandlung mit einer Chemotherapie und /oder Bestrahlung der Tumor verkleinert werden, um so die Operabilität zu erreichen oder die Symptomatik zu lindern.


Inwieweit postoperativ eine chemotherapeutische Nachbehandlung erfolgt, wird individuell im Tumorboard (s.v.) festgelegt.

 

Ein Leben ohne Magen ist mit weitestgehend unbeeinträchtigter Lebensqualität möglich. Häufig kleinere Mahlzeiten, eine Vitaminsubstitution mit Vitamin B12 und die Beachtung bestimmter Diätvorschriften sind Voraussetzung.


Weiterführende Literatur:
„Magenkrebs“ in der Reihe „Die blauen Ratgeber“, herausgegeben von der Deutschen Krebshilfe; Ausgabe

 

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